14.03.2018 | Filmhaus wird zum Publikumsmagnet

Die Zahlen sprechen für sich: Während das Filmhaus im August 2017 noch 543 Beuscher*innen für die aktuellen Filmvorstellungen verbuchen konnte, hat sich die Zahl bis Januar 2018 fast verdreifacht. Auch im Februar hielt der positive Trend an. Damit müssen nun auch die letzten Kritiker eingestehen, dass das vom Grünen Kulturdezernenten Thomas Brück, der Filmhaus-Leiterin Christel Drawer und deren Teams entwickelte neue Konzept ein Erfolg ist. Mit der Mischung von aktuellem Programm und Angeboten zu Themen aus dem Bereich der Wissenschaft hat man den Nerv der Zeit getroffen. Das zeigt sich daran, dass die Sonderfilmreihen, Vorträge, Lesungen und Ringvorlesungen von den Saarbrücker*innen sehr gut angenommen werden. Im Rahmen der besonderen Filmwochen besuchten alleine 480 Zuschauer*innen das Latino-Filmfestival, 388 das Cinema Italia und 474 die Schulkinowoche. Die Ringvorlesung zum 200. Geburtstag von Karl Marx lockte 685 Bürger*innen in das Filmhaus. Durch das neue Konzept ist das Filmhaus also auch jenseits des Max-Ophüls-Festivals zum Publikumsmagneten geworden. Und ein Blick auf das künftige Programm macht uns zuversichtlich, dass der positive Trend weiter anhält. Unter anderem ist geplant, in Kooperation mit Verbänden Dokumentationen zu zeigen, die in regulären Programmkinos sonst nicht zu sehen sind. Insgesamt ein tolles Signal: Das Filmhaus hat Zukunft. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 11 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

07.03.2018 | Die Hälfte vom Kuchen den Frauen

Am 8. März jährt sich der internationale Frauentag nicht nur zum 107. Mal. Er feiert auch ein besonders Jubiläum, nämlich das 100-jährige Bestehen des Frauenwahlrechts. Rückblickend kann man heute kaum noch nachvollziehen, dass dieses Wahlrecht erst von FrauenrechtlerInnen erkämpft werden musste. Leider sind wir auch in unserer Gesellschaft immer noch von einer echten Gleichstellung in allen Lebensbereichen weit entfernt. Deshalb steht der diesjährige Frauentag unter dem Motto „auf Fortschritt beharren“. Fortschritt ist dringend nötig, wenn wir an die Ungleichbehandlung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt denken. So verdienen Männer in Deutschland im Schnitt 21 Prozent mehr als Frauen. Und selbst, wenn sie der gleichen Tätigkeit nachgehen, erhalten Männer durchschnittlich sechs Prozent mehr Lohn als ihre Kolleginnen. Wir Grüne fordern, dass gleiche Arbeit auch gleich bezahlt wird. Ein tatsächlich wirksames Entgeltgleichstellungsgesetz seitens der Bundesregierung wäre auf diesem Weg ein erster Schritt. Allen, die sich für Gleichberechtigung stark machen wollen, bieten wir Grüne am 8. März vor dem Karstadt Saarbrücken ab 11:30 Uhr Informationen rund um den Frauentag an. Außerdem werden wir selbstgebackene, halbierte Muffins verteilen. Gemeinsam wollen wir weiter für gleiche Rechte für alle eintreten, damit künftig das Motto gilt: Die Hälfte vom Kuchen den Frauen! (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 10 | Torsten Reif)

28.02.2018 | Freies WLAN – Eine Grüne Erfolgsstory

Unterwegs permanent Zugang zum Internet zu haben, ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob auf der Arbeit, in Restaurants, in Bus oder Bahn ist das Smartphone unser ständiger Begleiter, auf dem wir unsere private und berufliche Kommunikation abwickeln. Daher ist es für eine Stadt heute ein wichtiger Standortfaktor, möglichst lückenlos und am besten kostenfrei einen Zugang zum Internet bereitzustellen.

Wir Grüne sind erfreut, dass Saarbrücken dazu auf einem guten Weg ist. Auf unsere Initiative hin wurde vor einem Jahr ein Projekt für kostenfreies WLAN im Stadtzentrum gestartet, das hervorragend angenommen wird. Seit Start des Projekts konnten 140.000 Anmeldungen von 75.000 Nutzern verbucht werden. In den kommenden drei Jahren ist geplant, weitere kostenlose Zugangspunkte in Dudweiler und Burbach und auf dem Campus der Saar-Uni einzurichten.

Wir Grüne setzen uns außerdem dafür ein, das Angebot an freiem WLAN in Bus und Bahn auszubauen. Denn viele Menschen verbringen die Fahrzeit damit, ihre Mails zu lesen, mit Freunden zu chatten oder sich unkompliziert über Fahrpläne und Anschlussmöglichkeiten zu informieren. Flächendeckend kostenloses WLAN in den öffentlichen Verkehrsmitteln würde einen großen Mehrwert für die Fahrgäste in der Landeshauptstadt schaffen und wäre damit auch ein wichtiger Schritt, um mehr Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV zu bewegen. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 09 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

21.02.2018 | Saarbrücken in der Champions League der IT-Branche

Vor wenigen Tagen hat an der Universität des Saarlandes die Gründungsfeier für das neue Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit stattgefunden. Mit der Ansiedlung des Instituts, das bis 2026 vollständig ausgebaut sein soll, steigt Saarbrücken in die erste Liga der Forschungseinrichtungen in Deutschland auf. Denn die Helmholtz-Zentren, von denen es bundesweit 18 gibt, gelten als Aushängeschilder für Spitzenforschung.

Wir Grüne versprechen uns vom Helmholtz-Zentrum eine Sogwirkung für Neugründungen und Ansiedlungen von Top-Unternehmen aus der IT-Branche. Zu den voraussichtlich 800 am Institut angesiedelten Arbeitsplätzen könnten durch den Technologietransfer also viele weitere Beschäftigungsmöglichkeiten entstehen. Das Helmholtz-Zentrum hat das Potenzial, zum Arbeitsmarktmotor nicht nur für Saarbrücken, sondern die gesamte Region zu werden, und hochqualifizierte Nachwuchskräfte ins Land zu ziehen.

Damit sich diese Wirkung entfalten kann, setzen wir Grüne uns zum einen für einen raschen Ausbau der digitalen Infrastruktur ein, um die Vernetzung an der Schnittstelle Technologie und Wissenschaft voranzutreiben. Zum anderen müssen zusätzliche attraktive Standorte für Neuansiedlungen von Unternehmen geschaffen werden. Um bestmögliche Synergieeffekte zu erzielen, sprechen wir Grüne uns dafür aus, dass diese Standorte möglichst in Hochschulnähe liegen sollen, ohne jedoch größere Eingriffe in die Natur zu verursachen. Eine Möglichkeit bestünde in der Schaffung von Ansiedlungsflächen in der Umgebung der Hochschule für Technik und Wirtschaft auf dem Campus Alt-Saarbrücken. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 08 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

14.02.2018 | Ist Plan B vielleicht Plan A?

Nächstes Jahr wird der ÖPNV in Saarbrücken neu ausgeschrieben. Wir Grüne möchten wieder die Saarbahn GmbH mit diesen Leistungen beauftragen. Für Saarbrücken ist eine Direktvergabe an die Saarbahn die beste Form, handlungsfähig zu bleiben und direkten Einfluss auf Fahrplan, Qualität und Service zu nehmen. Deshalb muss im Nahverkehrsplan genau beschrieben werden, wie der Bus- und Bahnverkehr in Zukunft aussehen soll. 

Um eine mögliche Übernahme durch private Anbieter zu verhindern wird seitens der CDU empfohlen, dass die Saarbahn ein eigenwirtschaftliches Angebot vorbereitet. Dies soll “lediglich zur Sicherheit” geschehen. Was die CDU gerne verschweigt, ist, dass es diese “Sicherheit” nicht gibt, weil niemand weiß, wie “günstig” ein Angebot der privaten Konkurrenz sein wird. Die Vorbereitung eines eigenen eigenwirtschaftliches Angebotes garantiert also nicht, dass die Saarbahn am Ende den Zuschlag bekommt. Es stellt sich für mich deshalb die Frage, ob “Plan B” möglicherweise andere Ziele verfolgt und schon an Personalabbau und Lohnkürzungen gedacht wird. Das wird es aber mit uns Grünen nicht geben. Gewiss müssen andere Formen der Finanzierung des ÖPNV gefunden werden, die die Mobilität der Saarbrücker*innen sicherstellen und gute Arbeitsplätze für die Beschäftigten unserer Saarbahn gewährleisten. Wir brauchen einen starken, attraktiven und zuverlässigen ÖPNV in Saarbrücken.

(Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 07 | José Ignacio Rodriguez Maicas)