11.07.2018 | Bessere Fahrgastinfo

Dass es zu Ausfällen und Verspätungen im Bus- und Bahnverkehr aufgrund eines erhöhten Krankenstandes oder - wie im Juni - infolge von Unwetterschäden kommen kann, ist nachvollziehbar. Allerdings sollten die Fahrgäste rechtzeitig darüber sowie über Alternativrouten in Kenntnis gesetzt werden, um nicht unnötig an Haltestellen warten zu müssen. Hier besteht bei der Handy-App des saarVV, dem ‘Saarfahrplan’, noch Nachholbedarf. Denn die Anwendung informiert nicht immer zuverlässig über ausfallende oder verspätete Busse und Bahnen. Dahingehend sollte die App dringend überarbeitet werden. Außerdem würde ich mir wünschen, dass ein Verspätungsalarm als Push-Nachricht integriert wird, um die Fahrgäste unmittelbar auf Verzögerungen aufmerksam zu machen. Auch sollte die App darüber informieren, in wie vielen Minuten an der jeweiligen Haltestelle ein bestimmter Bus abfährt. So kennt man es zum Beispiel von den dynamischen Fahrgastinformationen an den Saarbahnhaltestellen. Zu einem modernen und kundenfreundlichen ÖPNV muss es auch zählen, Tickets elektronisch auf dem Handy kaufen zu können. Dass sich die Bürger*innen die Fahrkarten noch immer an Automaten ausdrucken müssen, mutet im digitalen Zeitalter anachronistisch an. Nur, wenn das ÖPNV-Angebot mit den aktuellen technischen Entwicklungen Schritt hält, können wir seine Attraktivität für die Bürger*innen steigern. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 28 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

04.07.2018 | Dank an alle Radler*innen

In den letzten Wochen haben viele Saarbrücker*innen ein starkes Zeichen für den Radverkehr und damit für umweltfreundliche Mobilität gesetzt. Bei der vierwöchigen Veranstaltung Stadtradeln haben die 34 Teams der Landeshauptstadt 104.974 Kilometer mit dem Drahtesel zurückgelegt. Dabei konnten 15 Tonnen Kohlenstoffdioxid vermieden werden. Unsere Stadtratsfraktion war gemeinsam mit weiteren Saarbrücker Grünen und interessierten Bürger*innen mit dem Team „Next Greeneration“ am Start. Wir danken allen Teilnehmer*innen für ihren Einsatz und hoffen, dass diese Aktion den einen oder die andere zum Umdenken gebracht hat. Den Alltagsradverkehr selbst als Aktive zu erleben und dessen Vorzüge zu erkennen, soll auch ein Effekt des Stadtradelns sein. Letztlich sollen immer mehr Bürger*innen davon überzeugt werden, den Arbeitsweg oder kurze innerstädtische Strecken mit dem Rad statt mit dem Auto anzutreten. Das ist auch nötig, wenn man bedenkt, dass der Anteil der Radfahrer*innen am Alltagsverkehr in Saarbrücken nur vier Prozent beträgt. Umso wichtiger ist es, mit Veranstaltungen wie dem Stadtradeln zu zeigen, wie wir durch den Verzicht aufs Auto der Umwelt etwas Gutes tun können. Daher setzen wir Grüne auch alles daran, den Radverkehr in Saarbrücken konsequent zu stärken, damit wir den Anteil des Radverkehrs in den kommenden Jahren auf wenigstens 15 Prozent erhöhen können. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 27 | Torsten Reif)

27.06.2018 | Ferien in der Stadt

In dieser Woche hat für die Schüler*innen im Saarland mit den Sommerferien die wohl schönste Zeit des Jahres begonnen. Die Ferien bieten für die Kinder und auch viele Eltern die Gelegenheit, den Alltagsstress hinter sich lassen, zu entspannen, oder sich in Abenteuer zu stürzen. Dazu muss man nicht unbedingt in die Ferne schweifen oder jeden Tag im Freibad verbringen. Denn viele Vereine und Organisationen in der Landeshauptstadt bieten für alle Daheimgebliebenen ein abwechslungsreiches Ferienprogramm an. Alleine das Referat ‘Kinder in der Stadt’ (KidS) hat etwa 200 Veranstaltungen im Programm, darunter Ferienspiele in den verschiedenen Stadtteilen, Biber- und Fledermauswanderungen, eine Spurensuche im Urwald vor den Toren der Stadt oder einen Erste-Hilfe-Kurs. Auch das Sportangebot ist mit Modetänzen, Inliner- und Skatetraining oder Reitkursen sehr vielfältig. Im Deutsch-Französischen Garten werden vom Kulturamt kreative Ateliers angeboten, außerdem gibt es Musik- und Theaterworkshops, Naturwissenschafts- und Technikkurse, Computerkurse und Lesungen für Kinder. Und für die ganze Familie sind der Wildpark und Saarbrücker Zoo immer einen Ausflug wert. Als Höhepunkt können sich Jung und Alt dann auf das Saarspektakel am letzten Ferienwochenende freuen. Ich wünsche allen im Namen unserer Stadtratsfraktion erholsame, spannende und abwechslungsreiche Sommerferien. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 26 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

20.06.2018 | Feste erhalten

Die Stadt-, Viertel-, und Dorffeste in Saarbrücken sind identitätsstiftend für unsere Stadt und üben eine Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus auf die Bürger*innen im Saarland aus. Beispiele gibt es viele, darunter das Nauwieser Fest, das in diesem Jahr leider ausfallen muss, das Mainzer Straßenfest oder das Altstadtfest, das am vergangenen Wochenende stattgefunden hat. Mit seinem vielfältigen kulinarischen und musikalischen Angebot ist Letzteres einmal mehr zum Besuchermagneten geworden. Wir Grüne legen großen Wert darauf, dass solche Feste auch künftig einen Platz im Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt haben. Doch um sie am Leben zu halten, muss sich etwas tun: Die Kosten für die Ausrichter*innen müssen im Zaum gehalten werden. Unter anderem steigen die Standmieten seit Jahren. Manche Anbieter*innen können sich das nicht mehr leisten. Wir wünschen uns hier einerseits noch mehr Entgegenkommen und Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, auch was das Erstellen von Sicherheitskonzepten angeht. Andererseits muss auch die Landesregierung tätig werden und sich beim Bund dafür stark machen, dass beispielsweise die Gema-Gebühren nicht weiter explodieren. Es sollte unser Ziel sein, die traditionellen Straßenfeste zu erhalten, zumal das ehrenamtliche Engagement der Vereine und aller Veranstalter*innen viel zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beiträgt. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 25 | Torsten Reif)

13.06.2018 | Hilfe für Unwetteropfer

Das verheerende Unwetter Anfang des Monats hat Teile der Landeshauptstadt, insbesondere den Stadtteil Bübingen, schwer getroffen. Viele Bürger*innen mussten tatenlos mit ansehen, wie ihr Hab und Gut durch den sintflutartigen Regen zerstört wurde. Ich hoffe, dass die Hilfsmittel des Landes und der Kommunen schnell bei allen Betroffenen ankommen und die Schäden baldmöglichst behoben werden, sodass die Menschen wieder in den Alltag zurückkehren können. Gleichzeitig gilt mein Dank allen Helfer*innen, sowohl den hauptamtlichen als auch den freiwilligen, die den Unwetteropfern unverzüglich zur Seite gestanden haben. Besonders möchte ich das Engagement der städtischen Mitarbeiter*innen loben, seien sie von der Feuerwehr, vom Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb, vom Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur oder vom Amt für Stadtgrün und Friedhöfe. Sie alle arbeiten unermüdlich daran, die Unwetterschäden so schnell wie möglich zu beseitigen und unterstützen die Bürger*innen nach Kräften. Alleine die Feuerwehr hatte infolge des Starkregens hunderte Einsätze zu verbuchen. Mit schwerem Gerät wurden Schlammlawinen abtransportiert. Auch wenn es sicher noch einige Zeit dauern wird, bis alle Schäden restlos beseitigt sind, ist es gut zu wissen, dass sich alle Betroffenen auf ein großes ehrenamtliches Engagement und das der städtischen Mitarbeiter*innen verlassen können. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 24 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

06.06.2018 | Radverkehr stärken

Es ist uns Grünen ein Kernanliegen, Saarbrücken als fahrradfreundliche Stadt weiterzuentwickeln, um den Bürger*innen den Umstieg auf den Drahtesel schmackhaft zu machen und den Pkw-Verkehr zu reduzieren. Damit das gelingt, brauchen wir entlang der Verkehrswege auch genügend Fahrradspuren oder zumindest Radschutzstreifen. Das ist auch aus Gründen der Verkehrssicherheit für die Radfahrer*innen wichtig. Daher wurde auf unser Bestreben hin im Verkehrsentwicklungsplan der Landeshauptstadt vereinbart, dass bei Erneuerungsarbeiten von Straßenbelägen jeweils immer auch Radschutzstreifen mit aufgebracht werden. Leider sind dafür die Kapazitäten im Stadtplanungsamt nicht zu jeder Zeit ausreichend, sodass die Markierungen manchmal nicht vorgenommen werden. Uns ist wichtig, dass die Belange des Radverkehrs bei allen Projekten berücksichtigt werden können. Daher sprechen wir uns für die Beauftragung eines externen Büros für die Planung aus, sofern weitere Planungskapazitäten benötigt werden. Um zudem sicherzustellen, dass genügend Gelder für die Radschutzstreifen zur Verfügung stehen, fordern wir außerdem, dass die Mittel aus dem Budget für Straßenmarkierungen gespeist werden. Mit diesen Maßnahmen wird es möglich, die Radverkehrsinfrastruktur in Saarbrücken deutlich aufzuwerten und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des umweltfreundlichen Verkehrs zu leisten. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 23 | Torsten Reif)

30.05.2018 | Soziales Miteinander

Eine Stadt wie Saarbrücken lebt vom Miteinander von Bürger*innen unterschiedlicher Kulturkreise, unterschiedlichen Alters und sozialer Herkunft. Doch dieses Miteinander wird immer mehr zu einem Nebeneinander. Denn Menschen bestimmter sozialer Schichten, Kulturkreise oder bestimmten Alters leben immer öfter nicht mehr Tür an Tür, sondern unter sich in bestimmten Wohngebieten. Diese Entwicklung steht nicht nur der Idee einer sozial und kulturell durchmischten Gesellschaft entgegen. Eine solche Ghettoisierung kann sich vor allem negativ auf die Entwicklung junger Menschen aus sozial schwächeren Verhältnissen auswirken. Denn Studien haben gezeigt, dass das soziale Umfeld in der Nachbarschaft die Bildungschancen von Kindern durchaus beeinflusst. Umso wichtiger ist es, dass wir bei der Schaffung von preisgünstigem, sozialem Wohnraum, aber auch bei Wohnungen im mittleren Preissegment auf eine gute Durchmischung der Wohnquartiere achten. Uns Grünen ist dabei wichtig, dass Wohnraum in den unterschiedlichen Preissegmenten möglichst zentral entsteht und die Erschließung neuer Flächen im Sinne des Umweltschutzes vermieden wird. So können wir sicherstellen, dass Saarbrücken eine lebenswerte Stadt für seine Bürger*innen bleibt und auch Menschen aus sozial schwächeren Verhältnissen angemessen versorgt werden und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 22 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

23.05.2018 | Radeln fürs Klima

Ab Sonntag heißt es für uns wieder: Kräftig in die Pedale treten und um die Wette radeln. Denn auch in diesem Jahr beteiligt sich die Landeshauptstadt am bundesweiten Projekt Stadtradeln. Wir Grüne in Saarbrücken sind mit einem eigenen Team (‚Next Greeneration‘) am Start und würden uns freuen, wenn sich uns möglichst viele Bürger*innen anschließen. Dabei ist es nicht entscheidend, dass jeder weite Strecken zurücklegt, denn: Zum Schutz unseres Klimas zählt jeder einzelne Kilometer. Wir wollen das Projekt aber auch als Chance nutzen, um ein starkes Zeichen für mehr Radverkehr und mehr Radinfrastruktur in Saarbrücken zu setzen. Bislang beträgt der Anteil der Radfahrer*innen am Alltagsverkehr hier gerade einmal unterdurchschnittliche vier Prozent. Wir wollen in den kommenden Jahren wenigstens zwölf Prozent erreichen und investieren daher viel in den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur. Bestes Beispiel ist aktuell der fahrradfreundliche Umbau der Wilhelm-Heinrich-Brücke, mit dem wir einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der Radschnellroute zwischen Universität und HTW vollziehen. Und je mehr Kilometer wir beim Stadtradeln sammeln, umso mehr können wir unserer Forderung nach einem noch fahrradfreundlicheren Saarbrücken Nachdruck verleihen. Darum würden wir uns freuen, wenn Sie sich unter www.stadtradeln.de in Saarbrücken anmelden und unserem Team beitreten. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 21 | Torsten Reif)

16.05.2018 | Wildtierverbot im Zirkus

In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat der Landeshauptstadt auf Initiative der Grünen hin ein klares Zeichen für den Tierschutz gesetzt. Unsere Fraktion hat eine Resolution für ein Auftrittsverbot für Wildtierzirkusse in Saarbrücken eingebracht, die auf breite Zustimmung gestoßen ist. Der Einsatz für ein Wildtierverbot ist für uns Grüne ein wichtiges Anliegen, denn es steht eindeutig fest, dass Tiere wie Affen, Löwen oder Giraffen unter der Zirkushaltung enorm leiden. Das wird schon daran deutlich, dass sie einen Großteil ihres Lebens in beengten Käfigen verbringen müssen. In freier Wildbahn sind sie es hingegen gewohnt, täglich weite Strecken zurückzulegen. Mit der Resolution verurteilt der Stadtrat von Saarbrücken die Praxis der Wildtierhaltung aufs Schärfste. Gemeinsam wollen wir erreichen, dass die Stadt Auftritte von Zirkusbetrieben mit Wildtieren untersagen kann. Doch dafür brauchen wir eine rechtliche Regelung auf Bundesebene. Daher soll die Bundesregierung durch die Stadtverwaltung aufgefordert werden, ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus im Bundestierschutzgesetz zu erlassen. Auch die Landesregierung darf in dieser Frage nicht untätig bleiben und muss über den Bundesrat Druck ausüben. Der Tierschutz ist im Grundgesetz als Staatsziel definiert. Daher muss sich die Bundesregierung endlich ihrer Verantwortung für das Wohl unserer Mitgeschöpfe stellen. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 20 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

09.05.2018 | Sicher zur Schule

An vielen Schulen in der Landeshauptstadt herrscht morgens ein regelrechtes Verkehrschaos. Zahlreiche Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und setzen sie direkt vor dem Gebäude ab. Das führt nicht selten dazu, dass sie im Halteverbot parken und gefährlich rangieren müssen. Um solche Situationen zu vermeiden, appellieren wir Grüne an alle Eltern, Großeltern und Angehörige, wo und wann immer möglich, auf die „Taxi“-Fahrt zur Schule zu verzichten und den Schulweg zusammen mit den Kindern öfters mal zu Fuß zurückzulegen. Gleichzeitig ist uns natürlich bewusst, dass häufig Zeitdruck herrscht und dann auf das Auto zurückgegriffen wird. Daher sprechen wir uns schon seit langem für die Einrichtung sogenannter „Elternhaltestellen“ aus, die im nahen Umkreis zu den Schulen eingerichtet werden. Von diesen ausgewiesenen Plätzen aus können die Kinder dann zusammen mit Mitschüler*innen oder den Eltern das letzte Stück zur Schule laufen. Wir begrüßen, dass die Landeshauptstadt unsere Anregung aufgegriffen und solche Haltestellen zunächst im Umkreis der Turmschule in Dudweiler, der Max-Ophüls-Grundschule in St. Johann, der Arnulfschule in St. Arnual und des Rotenbühl-Gymnasiums eingerichtet hat. Damit ermöglichen wir den Schüler*innen ein sicheres Ein- und Aussteigen und reduzieren den Hol- und Bringverkehr vor den Schulgebäuden erheblich. (Wochenspiegel-Kolumne "Die Stadtratsfraktionen informieren" | KW 19 | Torsten Reif)

 

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