14.09.2010 | Wir wollen den Lebensraum im Viertel stärken

Gegendarstellung der grünen Stadtratsfraktion
Zu den Pressemitteilungen der Julis, KV Saarbrücken und der CDU Stadtratsfraktion über die angeblichen Äußerungen von Thomas Brück ist aus Sicht der grünen Stadtratsfraktion einiges richtig zu stellen.
In der Diskussion der grünen Stadtratsfraktion mit AnwohnerInnen und GeschäftsinhaberInnen hat der Fraktionsvorsitzende Thomas Brück die Entwicklung, die das Nauwieser Viertel durch die Sanierungsmaßnahmen genommen hat, ausdrücklich begrüßt. Nun müsse das Viertel in seiner positiven Entwicklung stabilisiert und entsprechend der gebietstypischen guten Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Gewerbe und Freizeit weiter entwickelt werden.
„Das Viertel ist zu einem „coolen“ Stadtviertel mit kleinen Läden, Kneipen, Cafés und lebendiger Kulturszene geworden. Studierende und alteingesessene Bürger leben zusammen, Projekte, die das Zusammenleben von Jung und Alt fördern, sind gelungen. Und genau dies muss erhalten werden. Es muss erhalten bleiben, dass AnwohnerInnen und Gewerbetreibende sich weiterhin dem Viertel verbunden fühlen, sich weiterhin engagieren und den guten Weg des Viertels weiter ausbauen“, betonte Thomas Brück.
Nachdem das Viertel durch die vielfältigen Sanierungsmaßnehmen aufgewertet worden sei, sei es aber deutlich Zielsetzung der Grünen zu verhindern, dass dies zu Lasten der alt eingesessenen Bevölkerung und der sozial Schwächeren gehe. „Einkommensschwächere Gruppen dürften nicht verdrängt werden, sondern das Ziel einer ausgewogenen sozialen Mischung ist beizubehalten, erklärte Thomas Brück weiter.
Genau dies umschreibe der von Thomas Brück zugegebenermaßen etwas derbe Begriff „Arschlochmagnet“. Im wissenschaftlichen Jargon heißen solche Prozesse „Gentrifizierung“ oder auch „Yuppisierung“. „Augenscheinlich sind diese städtebaulichen Fachbegriffe und Prozesse weder den Julis noch der CDU-Stadtratsfraktion bekannt. Anders ist es nicht zu erklären, dass meine Äußerungen so gründlich missverstanden wurden, wundert sich Thomas Brück.
„Deshalb schlage allen Damen und Herren vor, die sich jetzt so furchtbar aufregen, sich erst einmal fachlich kundig zu machen. Ich werde gerne dabei behilflich sein“, sagte Brück abschließend.

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