19.10.2010 | Grüne begrüßen Pilotprojekt zu Krankenhauskeimen

Aber auch Krankenhauspersonal ist einzubeziehen
Zu der jetzt beginnenden Reihenuntersuchung im Kampf gegen den gefährlichen Krankenhauskeim MRSA sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Stadtratsfraktion Karin Burkart:
„Wir haben schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass alle Patienten und Patientinnen, die stationär aufgenommen werden, zuvor auf den gefährlichen Krankenhauskeim MRSA getestet werden. Dieses Bakterium kann man mit Recht als ein Killerbakterium bezeichnen, da es insbesondere für kranke und geschwächte Patienten lebensgefährlich sein kann. Genau so wie in den Niederlanden, die dieses Problem von Anfang an konsequent angegangen sind, brauchen wir auch hier eindeutige politische Vorgaben, an denen keine Klinik vorbei kann. Dass sich jetzt alle saarländischen Kliniken zu diesem gemeinsamen Projekt zusammengeschlossen haben, zeigt, dass man gewillt ist, hier im Saarland die zuweilen tödlich verlaufende MRSA-Infektion verantwortungsvoll zu bekämpfen.
Wir fordern aber weitergehend, dass gleichzeitig auch das Krankenhauspersonal regelmäßig untersucht wird, um die Ausbreitung des Bakteriums zu verhindern.
Gleichzeitig ist die Öffentlichkeit über die Bestandsaufnahme und die Ergebnisse der Untersuchungen entsprechend zu informieren, da nur so eine Aufklärung über Ursachen und Verbreitung dieser in nahezu allen Krankenhäusern wie auch Reha-Einrichtungen und Pflegeheimen vorkommenden Infektionen möglich ist“.

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