03.12.2010 | Das Alte Stadtbad – außer Spesen nichts gewesen

Grüne kritisieren substanzlose Planungen
Zum Planungsstillstand auf dem Areal des alten Stadtbades erklärte der Baupolitische Sprecher der grünen Stadtratsfraktion, Guido Vogel-Latz:
„Vor neun Jahren wurde das Stadtbad geschlossen, seitdem hat sich außer Planungsabsichten, was dort alles Schönes entstehen könnte, nichts getan.
Da war die Rede von einem Mehrgenerationenhaus, von einem Wohn-, Pflege- und Dienstleistungskomplex, von „Wohnen mitten in der Stadt“, alles wichtige Schritte, um die städtebauliche Entwicklung dieses Stadtteils, des Mühlenviertels, voranzubringen. Es gab mehrere Ankündigungen, die Verträge seien beurkundungsreif und der Abriss des alten Stadtbades stünde unmittelbar davor.
Leider sind alle Planungen der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) versandet und das Gebäude gammelt weiter vor sich hin: mal ist der Investor abgesprungen, mal der Betreiber fürs geplante Pflegeheim. Und der Bauausschuss wurde weiter vertröstet: jetzt aufs nächstes Jahr. Dieser Planungsprozess ist alles andere als vertrauensbildend. Uns erscheint er eher als „Blackbox“, in die viel investiert wird, aber nichts herauskommt. Deshalb fordern wir einen konkreten Zeitplan für die Bebauung des Stadtbadareals. Wir fordern eindeutige Fristen, ab wann die Stadt das Planungs-Hick-Hack beendet und sich ggf. neue Kooperationspartner für die Bebauung dieses Komplexes sucht“.

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