08.12.2010 | Wohin mit der Kohleasche?

Grüne suchen nach für Haushalte kostengünstigen Lösungen
Die anstehende Änderung zur Müllverwiegung ab nächstes Jahr führt zu vielen Fragen bei den Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger.
„Uns haben in den letzten Tagen mehrere Anrufe von Bürgerinnen und Bürger erreicht, die noch über eine Festbrennstoff –Heizanlage, wie z.B. Kohleöfen verfügen, und sich nicht sicher sind, ob die Kohleasche in den Restmüllbehälter gehört oder nicht. Betroffen sind u.a. ehemalige Bergleute, die zur Raumheizung in ihren Wohnungen auf soziale Vergünstigungen wie die Kohledeputatleistungen nicht verzichten können. Im Gegensatz zu Asche aus Holz, die in der kostengünstigeren Biotonne entsorgt werden kann, gehört die Asche aus Anthrazitkohle in den Restmüllbehälter“, informierte der grüne Stadtverordnete Klaus Leismann, der auch Mitglied im Werksausschuss des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE) ist.
Um diese Haushalte aber nicht überproportional finanziell zu belasten, so Klaus Leismann weiter, habe er beim ZKE angeregt, alternative Entlastungsmöglichkeiten für diese Haushalte anzubieten. Deshalb prüfe man z.Z. die Möglichkeit, die Kohleasche in den beiden Werkstoffzentren in der Wiesenstraße 11 oder Am Holzbrunnen 4 kostengünstig (d.h. günstiger als die Entsorgung über die Restmülltonne) abzugeben.
Leismann: „Ich hoffe, dass ein solches Angebot bis Anfang des nächsten Jahres eingerichtet wird und den betroffenen Bürgerinnen und Bürger auch zur Verfügung steht.“

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