31.05.2013 | Bäder: Diskussionsprozess weiter entwickeln

Grünen-Stadtratsfraktion fordert nächste Schritte

In der aktuellen Diskussion zur Zukunft der Bäder in Saarbrücken fordert die Fraktionsvorsitzende und Sportpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat, Karin Burkart, auf, sich am Diskussionsprozess zum Erhalt der Bäder noch intensiver zu beteiligen, damit weitere Schritte entwickelt werden können:

„Wir begrüßen es, dass es in der Diskussion um die Zukunft der Bäder nicht mehr ausschließlich um Bäderschließungen geht. Denn Ziel muss es sein, Konzepte zu erarbeiten, die sich vorrangig um den Fortbestand der Bäder kümmern. Wobei klar ist, dass bei den Summen, die die Stadt in diesem Bereich einsparen muss, ein schlichtes „Weiter so“ nicht möglich sein wird.
Es müssen Alternativen gesucht und gefunden werden und dies in einem gemeinsamen Denkprozess von städtischer Verwaltung, BürgerInnen, Schwimmvereinen und KommunalpolitikerInnen. Deshalb freuen wir uns, dass unsere Vorschläge, Vereine/ BürgerInnen stärker am Betrieb der Bäder zu beteiligen und die Einrichtung von Vereins- und Genossenschaftsbädern ernsthaft in Erwägung zu ziehen, jetzt in der Öffentlichkeit angekommen sind.
Nachdem wir uns auf unserem gut besuchten grünen Bäderhearing ausführlich mit den Erfahrungen des Vereinsschwimmbades Mainz-Mombach und der Bürgergenossenschaft Hallenbad Hochheim auseinandergesetzt haben (ausführliche Berichterstattung zu beiden Bädern in der SZ am 24.5.13), müssen jetzt die nächsten Schritte folgen. Und die heißen: was lässt sich von diesem Bürgerengagement in Saarbrücken umsetzen? Und wie sind die Empfehlungen der Vertreter beider Bäder zu gewichten z.B., dass ein Freibad nur in Kombination mit einem Hallenbad einigermaßen wirtschaftlich zu führen ist. Was bedeutet das konkret für das Dudweiler Freibad?
Neben den Einsparungen durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Bäderverwaltungen, aber auch durch höhere Einnahmen muss jetzt die Suche nach Alternativen zu Bäderschließungen konkreter werden. Und da sind solche Worte, wie sie der Fraktionsvorsitzende Peter Strobel (CDU) von sich gibt, dass Genossenschaftsbäder „Volksverarsche“ sei, wenig hilfreich. Ganz im Gegenteil: solche drastischen Worte diskreditieren die Saarbrücker BürgerInnen, denn warum sollen wir nicht auch das hinbekommen, was bundesweit in vielen Städten schon Realität ist?“

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