19.09.2013 | Attraktiver Zugang zum Bürgerpark und zum neuen Messestandort an der Congresshalle:

Steg muss erhalten und optimiert werden

Im Rahmen des grenzüberschreitenden EU– Projektes „Das blaue Band der Saar“ soll als eine von sechs Maßnahmen das Ufergelände zwischen der neuen Berliner Promenade ab Luisenbrücke und dem Bürgerpark Hafeninsel aufgewertet und die Fuß- und Radwegeverbindungen entlang der Saar verbessert werden. Bestandteil der Planung ist, den Fußgänger- und Fahrradsteg zwischen Luisenbrücke und Kongresshalle abzureißen.
Der Fraktionsvorsitzende und Baupolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat, Guido Vogel-Latz äußert in diesem Zusammenhang deutliche Kritik an diesem Vorhaben:

„Dieser Steg hat eine wichtige Funktion: er verbindet die beiden Ebenen der Berliner Promenade, er ist der barrierefreie Zugang von der Berliner Promenade und der Bahnhofstraße zum Saaruferweg, zum Bürgerpark und zu dem geplanten neuen Messestandort an der Congresshalle. Er ermöglicht es FußgängerInnen, RadfahrerInnen und mobilitäts¬eingeschränkten Menschen sich ungefährdet vom Kfz-Verkehr zu bewegen. Diese Verbindung ist auch deshalb besonders erhaltungswürdig, weil die ehemals bestehende Rampe Schiffer¬straße als Verbindung der oberen mit der unteren Ebene der Promenade und damit als Verbindung zur Bahnhofstraße ohne Not abgerissen wurde. Diese neuen Abrisspläne der Verwaltung stehen zudem im Widerspruch zum Bebauungsplan Berliner Promenade – Bahnhofstraße, der vom Stadtrat im September als Satzung beschlossen wurde. Denn darin heißt es: „Dies hat zur Folge, dass die Verbindung zwischen Bahnhofstraße und Unterer Ebene der Berliner Promenade für den Radverkehr nun nicht mehr ohne weiteres auf diesem Wege erfolgen kann und gegenüber dem früheren Zustand eingeschränkt ist. Stattdessen wird die Anbindung der Radverkehre durch zwei fahrradfreundliche Rampen im Bereich zwischen Kongresshalle und Luisenbrücke im Westen bzw. im Bereich der Wilhelm-Heinrich-Brücke/Finanzamt im Osten sichergestellt“.

Statt vorhandene Wegebeziehungen attraktiv und barrierefrei zu gestalten, wird alternativlos abgerissen. Statt vorhandene Stege – wie den an der Congresshalle - zu sanieren und für die NutzerInnen zu optimieren, sind neue Stege z.B. am Osthafen geplant. Während dieser nur einer Minderheit von YachtbesitzerInnen nutzt, ist die Beibehaltung des Stegs an der Congresshalle wichtig für die EinwohnerInnen aus Malstatt, Burbach, Rodenhof, Rastpfuhl und den weiteren westlichen Stadtteilen.

Die Grünen-Stadtratfraktion fordert den Erhalt und die Optimierung des Steges an der Congresshalle für die Bedürfnisse der Fußgänger-, RadfahrerInnen und mobilitäts¬eingeschränkten Menschen".

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