10.10.2013 | Berliner Promenade: Wann kommt der Fahrstuhl?

Grünen-Stadtratsfraktion kritisiert mangelhafte Verbindung zur Bahnhofstraße

Nachdem die Berliner Promenade im Sommer offiziell eingeweiht wurde und immer mehr Gestalt annimmt, kritisiert der Fraktionsvorsitzende und Baupolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat, Guido Vogel-Latz zum wiederholten Mal die mangelhaften Verbindungswegen für FußgängerInnen, insbesondere aber für mobilitätseingeschränkte Menschen und RadfahrerInnen zwischen Saarufer und Bahnhofstraße.

„Nachdem die Rampe in der Schifferstraße als barrierefreie Verbindung zwischen Saarufer und der Einkaufsmeile Bahnhofstraße und Kaiserviertel im Rahmen der Neuordnung auf dem Grundstück des ehemaligen Drescherhauses abgerissen wurde, bleibt RadfahrerInnen nichts anderes mehr übrig, als weite Umwege in Kauf zu nehmen, um von der Saar in den Innenstadtbereich zu kommen. Unsere Warnungen, dass der Abriss der Rampe Schifferstraße sich als eine gravierende Fehlentscheidung entpuppen wird, wurden im Stadtplanungsamt überhört, ebenso wie die Proteste von Interessenverbänden im Rad- und Verkehrsbereich. Das merken die Radler an der Promenade jetzt ganz schnell. Ein Hin- und Herpendeln zwischen Einkaufen und Flanieren an der Saar ist nicht möglich. Damit werden die Saarbrücker RadfahrerInnen in Zukunft leben müssen.

Für die FußgängerInnen könnte sich die Situation allerdings verbessern. In Höhe der Schifferstraße steht ein kleiner Personenaufzug quasi im Rohbau und wartet auf Fertigstellung. Nachdem geplant war, den Aufzug Anfang nächsten Jahres in Betrieb zu nehmen, soll es jetzt - laut Ankündigungen der Baudezernentin - im Frühjahr so weit sein. Dieser Fahrstuhl, auch wenn er zu klein für Räder, größere Rollstühle oder kinderwagenschiebende Eltern ist, muss als Minimallösung umgesetzt werden. Das werden wir im Auge behalten, damit wenigsten die FußgängerInnen und Menschen mit (Geh)Behinderungen sich barrierearm bewegen können“.

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