27.04.2012 | Zentrum für Künstlernachlässe auf dem Stadtbadareal?

Grünen-Stadtratsfraktion lässt Möglichkeit prüfen

Auf Initiative von Bündnis90/Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat wurde im Kulturausschuss über die Ansiedlung eines Nachlassmuseums in Verbindung mit den neuen Plänen für die Bebauung des Stadtbadareals diskutiert. Zu den Ergebnissen teilt der Fraktionsvorsitzende Thomas Brück mit:

„Wir haben in den jeweiligen Fachausschüssen beantragt, dass Kulturdezernent und Baudezernentin gemeinsam mit dem Investor für das Stadtbadgelände prüfen, ob und wie Möglichkeiten geschaffen werden, im Rahmen der Entwicklung des Stadtbadareals hier ein Nachlassmuseum einzurichten.
Wir begrüßen es und freuen uns, dass unsere Idee von den anderen Fraktionen im Kulturausschuss positiv aufgenommen wurde und auch auf offene Ohren bei der Verwaltungsspitze gestoßen ist.
Schon seit längerer Zeit beschäftigt sich das „Institut für aktuelle Kunst im Saarland“ mit der Lösung des Problems der Betreuung von Künstlernachlässen. Denn für die Fragen, was passiert eigentlich mit Künstlernachlässen außerhalb einer musealer Obhut und wie lassen sich Teile des in Frage stehenden kulturellen Erbes für die Zukunft sichern, wurde bisher noch keine räumliche Umsetzung gefunden.
Nun eröffnet sich aktuell eine Möglichkeit dieses Projekt zu realisieren und zwar am Standort des ehemaligen Stadtbades St. Johann. Auf diesem Areal steht ein sog. „Kesselhaus“ (800m2). Dieses Kesselhaus steht unter Denkmalschutz und bisher ist noch keine zukünftige Nutzung vorgesehen. Im Entwurf des Investors ist die Nutzung dieses Hauses noch ein weißer Fleck.
Wir sind gespannt, ob sich eine tragfähige Lösung finden lässt, denn in Verbindung mit dem gegenüberliegenden ehemaligen „Bunkerhotel“ könnten sich vielfältige Möglichkeiten für die Saarbrücker Kunstszene ergeben.“

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