11.07.2012 | Ohne Barrieren zur neuen Stadtmitte

Grünen-Stadtratsfraktion fordert Erhalt der Rampe am Drescher Haus

Zum derzeitigen Stand der Umgestaltung der Berliner Promenade erklärt der Baupolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat, Guido Vogel-Latz:

„Nachdem wir schon im letzten Bauausschuss deutlich auf die unzureichenden barrierefreien und fahrradtauglichen Zugänge von der neuen unteren zur oberen Berliner Promenade aufmerksam gemacht hatten, hat die Fraktion den derzeitigen Zustand der Bebauung an der Berliner Promenade gestern erneut in Augenschein genommen.
Nach einer ausführlichen Begehung wurde deutlich, dass es dringend Verbesserungen der Zugänge sowohl für mobilitätsbehinderte Menschen als auch für den Radverkehr geben muss.
Insbesondere im mittleren Teil der Berliner Promenade muss es eine barrierefreie und fahrradtaugliche Verbindung zwischen der Saarbrücker Haupteinkaufsmeile, der Bahnhofstraße und der neuen Stadtmitte am Fluss geben.
Dazu bietet es sich an, die noch bestehende Rampe am ehemaligen Drescher Haus zu erhalten. Das hätte auch den Charme, dass man auf den derzeit geplanten Aufzug verzichten kann. Zumal dieser Aufzug sowieso so klein geraten wird, dass weder RollstuhlfahrerInnen mit Begleitpersonen noch Kinderwagen mit Eltern hineinpassen. Auch Fahrräder passen hier nicht rein. Keine schönen Aussichten für RadlerInnen und diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind, um die neue Stadtmitte zu genießen.
Gleichzeitig wäre damit auch eine qualitätsvolle Verknüpfung zum Kaiserviertel und Mühlenviertel geschaffen. Insbesondere, da die in Verlängerung in der Bahnhof¬straße endende Sulzbachstraße als Haupterschließung dieser Viertel für den Fuß- und Radverkehr aufgewertet werden soll. Die direkte Erreichbarkeit zur Berliner Promenade würde diese Innenstadtviertel zusammen mit anderen Aufwertungsstrategien wie der Neubebauung des alten Stadtbades mit dem neuen Leben an der Berliner Promenade verzahnen.“

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